Liebe Wählerinnen und Wähler,

Das Leben in der Pandemie ist eine große Herausforderung. Manch einer verlor seinen Job, erhält nur noch Kurzarbeitergeld oder ist mit Homeschooling überfordert. Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Mobbing im Alltag und Einsamkeit können Menschen in eine tiefe Krise treiben, gerade wenn keine Bezugspersonen oder Freunde da sind.

Das öffentliche Leben ist in den kleineren Gemeinden oft weitgehend zum Erliegen gekommen.
Kneipen, Seniorentreffs, Räume für Jugendliche, Dorfläden gibt es zum Teil nicht mehr.
Deshalb möchte ich mich für zentrale, barrierefreie, kostenlose und betreute soziale Zentren mit WLAN-Anschluss in jedem Ort einsetzen. Ein behindertengerechtes Elektrofahrzeug sollte zur allgemeinen Nutzung am Dorfgemeinschaftshaus /Treffpunkt für jeden Bürger bereitstehen.

Fürsorge und Vorsorge ist die Aufgabe und Pflicht unseres Landes und dieses muss bei jedem Bürger unkompliziert und kostenneutral ankommen. Fachpersonal, wie Sozialtherapeuten, Psychologen, Sport- und Musiktherapeuten könnten hier Kurse und Erstberatungen anbieten.

Wir brauchen soziale Zentren in den Dörfern als Ort der Begegnung, für den Zusammenhalt aber auch zur Vermarktung regionaler Produkte.

Ihre
Anke Hain

Sverige
Kaspar Cornelius Klink
Ein starkes Netz: gerecht, sozial, digital.

Die Menschen, die im Berufsleben stehen, haben wenig Zeit für das Ehrenamt. Und das ist verständlich. Die Aufgaben in der Erwerbsarbeit werden immer anspruchsvoller. Sie werden in immer kürzerer Zeit abverlangt, egal ob im Büro, im Krankenhaus, im Kindergarten oder an der Werkbank. Die Menschen werden physisch und psychisch am Arbeitsplatz ausgebeutet. Wer nicht mithält, wird krank, wird entlassen oder durch neue, junge Arbeitskräfte ersetzt.

Da bleibt wenig Zeit für die Politik oder das Ehrenamt. Aber sind Menschen, die sich im Ehrenamt engagieren, für eine solidarische Gesellschaft kämpfen oder ihre Zeit für politische Arbeit einsetzen für unser Zusammenleben nicht wichtig? Wie soll die Teilhabe an Politik und Gesellschaft sichergestellt werden, wenn alles so sehr auf die Erwerbsarbeit reduziert wird. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Arbeit im Ehrenamt mehr finanzielle Anerkennung erfährt.

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft, der ökologische Umbau verschiedener Industriezweige, der Kohleausstieg sowie die anhaltende Pandemie werden in Zukunft noch viele Erwerbsarbeitsplätze kosten und das Leben in unserem Land nachhaltig ändern. Es ist ein Umdenken in unserer Gesellschaft notwendig!
Der genannte ökologische Umbau der Wirtschaft muss mit der Transformation in eine solidarische Gesellschaft einhergehen. Ein emanzipatorisches, bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) könnte dabei ein wichtiger Baustein sein.

Für mich hat Arbeit, ob Erwerbsarbeit oder Ehrenamt, eine hohe integrative Kraft. Arbeit gibt jedem Menschen Zufriedenheit und einen geregelten Tagesablauf. Teilzeitarbeit oder verkürzte Arbeitszeit, um mehr Zeit für Ehrenämter, Politik oder Familie zu haben, ist nicht nur für das Wohlbefinden jedes Einzelnen wichtig, sondern würde unsere Gesellschaft solidarischer und besser machen.

Nie wieder darf sich die Geschichte in Deutschland wiederholen. Seien wir wachsam! Kein rechter Mob darf unser demokratisches Zusammenleben gefährden. Wir müssen die Anfänge sehen und mit all unseren Kräften dagegen  wirken. Hetzern, Verleumdern, Verschwörungstheoretikern müssen wir Einhalt gebieten. Das sind wir Euch Toten und unseren Kindern schuldig. Nie wieder Krieg!... weiterlesen
Am 20.04.2021 besuchte DIE LINKE den Treffpunkt „Nebenan“ in Tangerhütte, um sich über die Auswirkungen der Pandemie auf die Begegnung deutscher und ausländischer Mitbürger zu informieren. Gemeinsam mit der Spitzenkandidatin der LINKEN Eva von Angern diskutierte Anke Hain, Direktkandidatin im Wahlkreis 05 bei der Landtagswahl, über die Wahlziele der Partei. Eine weitere Herausforderung ist die Meisterung der... weiterlesen

Biografie

Mein Name ist Anke Hain,

ich bin in Rogätz an der Elbe aufgewachsen. Schon als Kind paddelte ich im Kanu gegen den Elbestrom. Irgendwie bestimmt diese Anstrengung mein ganzes Leben.

Ich lernte Landmaschinenschlosserin mit Abitur in Gardelegen. Mein Studium in Zittau beendete ich als Diplomökonomin. 1988 bis 1990 war ich für die Sicherstellung der Verpflegung im Ausbildungszentrum Burg zuständig. Ab 1991 fand ich eine neue Herausforderung im öffentlichen Dienst. In der Bundeswehrverwaltung war ich in verschiedenen Bereichen wie Haushalts- und Kassenwesen, Liegenschaftsbereich, in der Mobilmachung und in der Berufsförderung tätig. Als Zollbeamtin bin ich jetzt im Hauptzollamt Magdeburg im Innendienst für die Bearbeitung von Insolvenzen verantwortlich.

Ehrenamtlich betreue ich mit meinem Mann seit 2015 Familien aus Syrien und Afghanistan. 2018 konnten wir den Treffpunkt »Nebenan« mit Unterstützung der Bürgerinitiative Stendal und des Deutschen Roten Kreuzes in Tangerhütte aufbauen. Hier bringen wir junge und ältere Mitbürger*innen zusammen und vermitteln zwischen den unterschiedlichen Kulturen. Im Treffpunkt organisieren wir nicht nur Feste, sondern auch Projekte zum Thema »Demokratie leben!«

Privat bin ich gerne in der Natur unterwegs, töpfere, lese oder besuche Museen, Kirchen und auch gerne Theater.

 

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